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In dem Bild sind die Hände eines Handwerkers zu sehen, der einen Holzbalken festhält. In der Holzbalken wird gerade mit einem Akku-Schrauber eine Schraube eingebohrt.

WOHLSTAND UND ARBEIT IN NIEDERSACHSEN

Die EU ist ein Garant für den Frieden in Europa – aber auch für unseren Wohlstand.

Niedersachsen ist ein Automobilland: Autos, Autokomponenten und Maschinen sind unsere wichtigsten Exportwaren. Aber auch Milch- und Fleischerzeugnisse etwa werden aus Niedersachsen in andere EU-Länder exportiert. Unsere wichtigsten Handelspartner sind die Niederlande, Frankreich und – momentan noch – Großbritannien. Die EU ist für die niedersächsischen Unternehmen also mit großem Abstand der wichtigste Markt. Deswegen profitieren wir ganz besonders vom zollfreien Handel und den offenen Grenzen zu unseren Nachbarn – und alles, was den grenzübergreifenden Handel einschränkt, gefährdet Arbeitsplätze in Niedersachsen. So stammen viele der einzelnen Komponenten für die bei uns produzierten Autos aus verschiedenen Ländern. Wie viele andere Produkte werden sie in integrierten Lieferketten hergestellt, d.h. Produktionsschritte finden im Vereinigten Königreich, in Niedersachsen oder an anderen Orten in Europa statt. Diese Lieferketten zu unterbrechen, wie zum Beispiel durch den Brexit, kann bei unseren Unternehmen hohe Kosten verursachen und viele Arbeitsplätze gefährden.

Die EU ist eine ökonomische Erfolgsgeschichte, dennoch gibt es auch Punkte, an denen wir arbeiten müssen!

Wer in Europa viel Geld verdient, der soll auch einen angemessenen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten. Deswegen fordern wir eine europaweite Finanztransaktionssteuer, eine gemeinsame Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer und einheitliche Mindeststeuersätze.

 

EUROPAWAHL 2019: Für ein soziales Europa