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Lebenslange Bildung: politische und kulturelle Teilhabe sichern

Lebenslanges Lernen besitzt für die SPD einen hohen Stellenwert. Es verbindet das Ziel ständig neuer Qualifizierung mit den Chancen individueller Weiterentwicklung. Dabei dient die Erwachsenenbildung der Bildungsgerechtigkeit. Eine SPD-Landesregierung wird

  • die Digitalisierung voranbringen,
  • die Herausforderung durch die globale Wanderungsbewegung annehmen,
  • die Inklusion vorantreiben,
  • ein vielfältiges Erwachsenenbildungsangebot auch im ländlichen Raum vorhalten,
  • die Landeszentrale für politische Bildung mit der Erwachsenenbildung vernetzen,
  • den 2. Bildungsweg stärken,
  • den Analphabetismus bekämpfen,
  • durch Sprachkurse die Integrationsangebote verbessern.

Unverzichtbar ist der 2. Bildungsweg mit seinem flächendeckenden Angebot dafür, Schulabschlüsse nachzuholen. Deshalb wird eine SPD-Landesregierung die unzureichende Bezahlung der Beschäftigten in diesem Bereich mit einem höheren Landesanteil aufwerten. Sie wird damit die Kommunen unterstützen, ihrer sozialen Verantwortung gegenüber den Beschäftigten nachzukommen.
Eine SPD-Landesregierung wird die drei Säulen der Erwachsenenbildung unterstützen – die kommunalen Einrichtungen, die Landeseinrichtungen mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung und die Heimvolkshochschulen. Koordination und Zusammenarbeit sollen optimiert, der drohende Fachkräftemangel durch den Ausbildungsgang der pädagogischen Assistentinnen und Assistenten bekämpft und die Arbeit in der Fläche weiter verbessert werden.

Landeszentrale für politische Bildung wirbt für Demokratie

Niedersachsen verfügt seit 2016 wieder über eine Landeszentrale für politische Bildung. Das Land braucht besonders in Zeiten von Salafismus, Rechtsextremismus, Linksextremismus, islamistischem und rechtsextremistischem Terror eine Institution, die für Demokratie wirbt und sie stärkt. Zugleich ist rechtspopulistischen Verzerrungen der gesellschaftlichen Realität entgegenzutreten. Die Landeszentrale soll ihre Angebote auf diese Themenkreise konzentrieren und neue barrierefreie Wege für Information und Beteiligung entwickeln. Gerade im Zeitalter der sozialen Netzwerke sind neue Formate für die politische Bildung nötig.
Unter diesen Vorzeichen wird eine SPD-Landesregierung die Landeszentrale in den nächsten Jahren verstärken und Impulse für ihre inhaltliche Arbeit geben. In einem Netzwerk mit allen niedersächsischen Trägern der Erwachsenenbildung soll sie dezentral Angebote im ganzen Land organisieren. Als Impulsgeber und Partner soll sie wirksam die Zusammenarbeit der Akteure mit allen Teilen der Landesregierung ermöglichen.

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Junges Leben in Niedersachsen