Dennis Rohde, MdB

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Bild: © Susie Knoll

Dennis Rohde ist stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses und vertritt als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter den Wahlkreis Oldenburg-Ammerland.

Oldenburg – Ammerland, Wahlkreis 27
Betreuungswahlkreis 32: Cloppenburg – Vechta

  • Stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages
  • Haushaltsausschuss – Stellvertretender haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
  • Rechnungsprüfungsausschuss – Mitglied

Was mir wichtig ist . . .

Ich freue mich, dass ich 2017 das Mandat des direkt gewählten Bundestagsabgeordneten für Oldenburg und das Ammerland verteidigt habe. Die Verantwortung, meine Heimatregion mit klarer und hörbarer Stimme in Berlin zu vertreten, übernehme ich auch in dieser Legislaturperiode mit voller Motivation und Energie.

In Berlin bin ich als stellvertretender haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Mitglied im Haushaltsausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss. Besonders herausfordernd ist sicher meine Aufgabe des Berichterstatters im Haushaltsausschuss für den Einzelplan des Bundesverteidigungsministeriums. Ich gehe davon aus, dass in den kommenden Jahren vor allem die Erhöhung des Wehretats Gegenstand der Diskussion sein wird. Weder eine Ausrüstungsrhetorik noch eine kategorische Verweigerungshaltung zur Verantwortung der Bundeswehr werden in dieser Diskussion hilfreich sein. Es kommt mir dabei darauf an, unsere Soldatinnen und Soldaten im Dienst gut und modern ausgestattet zu wissen, ohne dabei eine neue Rüstungsspirale zu befördern. Als Leitlinie meiner Berichterstattung für den Etat der Bundeswehr dient mir ein friedenspolitischer Bonmot von Helmut Schmidt, der gesagt hat: »Lieber 100 Stunden umsonst verhandeln, als eine Minute schießen«. Wie Recht er hat!

Neben dem Wehretat bin ich im Haushaltsausschuss zusätzlich Hauptberichterstatter für den Einzelplan des Bundesverfassungsgerichts und zudem Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss, wo ich, wie bereits zum Ende der vergangenen Wahlperiode, die Ausgaben des Bundesinnenministeriums überprüfe.

Als Sozialdemokrat liegt mir besonders am Herzen, das Auseinanderdriften unserer Gesellschaft zu stoppen und den Zusammenhalt zu stärken. Mein Kompass ist eine Politik der Menschlichkeit, des Miteinander und der Fairness. Darum ist mir ganz unabhängig von Koalitionen und Konsenspolitik wichtig, für anständige Renten zu kämpfen, sachgrundlosen Befristungen einen Riegel vorzuschieben, bezahlbare Mieten zu sichern und den Bau finanzierbarer Wohnungen und Häuser voranzutreiben, am Ziel der Bürgerversicherung festzuhalten, zu integrieren statt auszugrenzen und Familie und Beruf besser in Einklang miteinander zu bringen.

 

Biografie:

Geboren in der Stadt Oldenburg, bin ich am Rande der Stadt in Metjendorf aufgewachsen.

In Metjendorf wurde ich auch eingeschult. Über die damalige Orientierungsstufe Wiefelstede kam ich zum Neuen Gymnasium Oldenburg. Dort habe ich nicht nur mein Abitur abgelegt, sondern war auch zwei Jahre lang Sprecher des Oldenburger Stadtschülerrates. Damals haben wir gegen die Missstände im Niedersächsischen Bildungssystem demonstriert: Abitur nach 12 Jahren, Unterrichtsausfall und die Verhinderung von Ganztags- und Gesamtschulen waren unsere Reizthemen. Wir haben Anträge geschrieben, Fortbildungen für Schülersprecher und Demonstrationen organisiert.

2006 trat ich erstmals bei einer Kommunalwahl an. Mit 222 Stimmen wurde ich dabei gleich direkt in den Rat der Gemeinde Wiefelstede gewählt. 2011 wurde ich mit 796 Stimmen wiedergewählt. Ebenfalls schaffte ich es nun, direkt in den Kreistag gewählt zu werden: 1425 Stimmen (und damit das beste Ergebnis der Wiefelsteder SPD-Kandidaten) waren für mich Bestätigung der harten Arbeit der vergangenen Jahre.

Auch als Bundestagsabgeordneter nah dran an den Menschen zu sein, ist mir wichtig. Hier vor Ort erlebt man, wie sich politische Entscheidungen auswirken und was es bedeutet, wenn sich Einnahmeausfälle niederschlagen: Investitionen werden zurückgefahren und es gibt zwangsläufig Diskussionen über den Abbau freiwilliger Leistungen (z.B. die Schließung von Bibliotheken, Schwimmbädern oder Skateranlagen). Darum ist mir die Verantwortung vor Ort auch so wichtig: als Fraktionsvorsitzender einer Ratsfraktion und als Vorsitzender eines SPD-Kreisverbandes bekomme ich tagtäglich die Entscheidungen aller politischen Ebenen gespiegelt. Egal, was bei politischen Entscheidungen falsch läuft – die enge Verbindung zu den Menschen vor Ort ist und bleibt der beste Kompass.

Von 2006 bis 2010 habe ich Jura in Hannover studiert und das Studium als Diplom-Jurist abgeschlossen. Der Regionalexpress zwischen Oldenburg und Hannover war dabei mein regelmäßiger Begleiter. Für zahlreiche Sitzungen, Veranstaltungen oder Vorlesungen bin ich gerne gependelt. In Hannover habe ich die Universität nicht nur als Student, sondern ein Jahr lang auch als Mitarbeiter eines Lehrstuhles kennenlernen dürfen. Es folgte das Referendariat am Oberlandesgericht Oldenburg.

Bevor ich Bundestagsabgeordneter wurde, habe ich als Rechtsanwalt in einer sozialrechtlich ausgerichteten Kanzlei in Westerstede gearbeitet. Dort hatte ich jeden Tag mit Menschen zu tun, die sich in Krisensituationen befinden. Sei es ein Todesfall, der Verlust des Arbeitsplatzes oder die private Überschuldung – meist sind es nicht nur die rechtlichen Probleme, die die Menschen belasten. Es sind die sozialen und gesellschaftlichen Probleme, die damals wie heute meine tägliche Arbeit begleiten.

Daneben bin ich Mitglied des Gesamtvorstandes der Arbeiterwohlfahrt im Bezirk Weser-Ems. Dort bin ich u.a. im Aufsichtsrat der AWO Trialog. Die Trialog engagiert sich im Bereich der Beratung, Betreuung und Begleitung von Menschen mit Behinderung.