Bild: Patrick Josefowiez

Förderung Freie Theaterszene

975.000 Euro für Produktionen und Konzeptionen

Lottke: ,Das letzte Kleinod‘ wird zweimal gefördert

Die SPD-geführte niedersächsische Landesregierung unterstützt die professionellen Theater im Land mit knapp einer Million Euro. Wie der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Oliver Lottke aus Loxstedt mitteilt, werden auch zwei Anliegen des Schiffsdorfer Theaterprojekts „Das letzte Kleinod“ mit insgesamt 60.000 Euro vom Land bezuschusst. Insgesamt unterstützt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur landesweit 26 Produktionen mit 470.000 Euro. Darüber hinaus werden 21 Theater für drei Jahre konzeptionell mit 505.000 Euro pro Jahr gefördert.

Kulturförderung habe bei der SPD-geführten niedersächsischen Landesregierung richtigerweise einen hohen Stellenwert. Mit der jährlichen Projektförderung werde die Vielfalt der kulturellen Angebote sichergestellt, so Lottke: „Auf künstlerische Weise setzten sich die professionellen freien Theater mit aktuellen Themen der Gegenwart auseinander und laden die Zuschauerinnen und Zuschauer zur Interaktion ein – das alles auf hohem künstlerischem Niveau, das sehr beeindruckt und weite Strahlkraft über die Landesgrenzen hinaus entfaltet“, erklärt der SPD-Politiker. Die Spitzenförderung der freien Tanz- und Theaterszene mit dreijähriger Laufzeit gibt den Theatern viel Planungssicherheit. Dabei sei es bereits in der vergangenen Förderrunde gelungen, die Mittel für die Konzeptionsförderung zu verdoppeln: „Im Landeshaushalt wurde diese wichtige Anhebung jetzt fest verankert“, unterstreicht Lottke.

20.000 Euro bekommt das Theater „Das letzte Kleinod“ für das Projekt „AMERIKALINIE“, bei dem es um Dokumentartheater mit Fokus auf deutsche Migration in die USA geht. Hinter dem Vorhaben „COLUMBUS“, das mit 40.000 Euro Landesförderung unterstützt wird, verbirgt sich eine Produktionsstätte für immersives Theater im Zeitraum 2022 bis 2024. „Immersion beschreibt den durch eine Umgebung der Virtuellen Realität hervorgerufenen Effekt, der das Bewusstsein des Nutzers, illusorischen Stimuli ausgesetzt zu sein, so weit in den Hintergrund treten lässt, dass die virtuelle Umgebung als real empfunden wird“, heißt es erläuternd in der Online-Enzyklopädie Wikipedia.

 

Wie Lottke abschließend mitteilte, können professionelle freie Theater Anträge auf Projektförderung für 2023 bis zum 15. Oktober 2022 online im Internet unter https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/kultur/kultursparten/theater/vergabe_von_fordermitteln/vergabe-von-foerdermitteln-19033.html stellen.