Statement der europapolitischen Sprecherin Immacolata Glosemeyer zur Einigung der EU-Länder über einen europäischen Mindestlohn

„Wir begrüßen die Einigung der EU-Mitgliedsstaaten, klare Regelungen für die Einführung eines europäischen Mindestlohns voranzutreiben. Jede EU-Bürgerin und jeder EU-Bürger muss von ihrem oder seinem Lohn ein Leben in Würde führen können. Einen wesentlichen Beitrag dazu können auch die Bemühungen um eine Stärkung der Tarifbindung leisten. Ich bin zuversichtlich, dass die Verhandlungen mit dem EU-Parlament gute Ergebnisse bringen werden.

Die Corona-Pandemie legt die sozialen Ungleichheiten in Europa noch deutlicher offen. Sie zeigt, wie wichtig die soziale Dimension des Integrationsprozesses in der EU ist, um unsere europäische Gemeinschaft zu festigen und resilienter gegen zukünftige Krisen zu machen. Starke Sozialstaaten sind die Voraussetzung und das Ziel in einem sozialen, solidarischen, wirtschaftlich starken und nachhaltigen Europa.“