Im Büro der Kirchenpräsidentin in Leer: Susanne Bei der Wieden und Hanne Modder. Bild: Schröder

Einig mit der Kirchenpräsidentin: „Mehr Offenheit wagen“

Leer – „Mehr Offenheit wagen“ – unter diesem Motto stand der Besuch der SPD-Landtagsabgeordneten Hanne Modder (Bunde) bei der neuen Präsidentin der reformierten Kirche in Deutschland, Susanne Bei der Wieden. Die Kirche stehe vor großen Herausforderungen und Umbrüchen, meinte Bei der Wieden. „Das schaffen wir nur, wenn wir das Gespräch mit den Menschen auf allen Ebenen suchen“, so die Kirchenpräsidentin.

Die 54-Jährige ist die erste Frau an der Spitze der reformierten Kirche. Sie war 18 Jahre lang Pastorin in Frankfurt, vertritt jetzt die rund 200.000 Mitglieder der reformierten Kirche und leitet das Kirchenamt in der Saarstraße in Leer mit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Modder ermutigte Bei der Wieden, das Gespräch mit der Politik über die Parteigrenzen hinweg zu suchen und sicherte dabei ihre Unterstützung zu. Bei der Wieden nimmt dieses Angebot an. „Beim Klimaschutz stehen wir schon vor der großen Aufgabe, das in unseren Gemeinden umzusetzen. Aber auch darüberhinaus sollten wir gesellschaftliche Player sein“, meinte die Kirchenpräsidentin.