Immacolata Glosemeyer im Austausch mit Karolin Makkus und Bettina Tews-Harms

Mehr Planungssicherheit und Unterstützung: Regierungsfraktionen stellen politische Liste vor

Wie wichtig die Pflege für die Gesellschaft ist, hat die aktuelle Pandemie noch einmal verdeutlicht. Auch vor Ort in Wolfsburg zeigen sich die Probleme, wie die Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer im Gespräch mit Bettina Tews-Harms erfahren hat. Doch es gibt Grund zur Freude: die SPD setzt sich für eine Stärkung des Pflegebereichs im kommenden Landeshaushalt ein.

Mehr Geld für Kurzzeitpflege und alternative Wohnformen

Konkret bedeutet dies, dass mehr Kurzzeitpflegeplätze geschaffen werden sollen. Dafür unterstützt das Land mit insgesamt 7,3 Millionen Euro pro Jahr ab dem kommenden Jahr erneut die Bereitstellung entsprechender „eingestreuter Kurzzeitpflegeplätze“, wie die stellvertretende Vorsitzende der Landtagfraktion erklärt: „Die Kurzzeitpflege ist eine große Unterstützung für alle pflegenden Angehörigen, insbesondere, wenn diese berufstätig sind.“

Aber auch alternative Wohnformen für ältere und pflegebedürftige Menschen sollen in den kommenden Jahren gestärkt werden, wie die SPD-Politikerin erläutert:

„Menschen, die pflegebedürftig werden, entscheiden sich immer öfter für alternative Wohnformen, wie zum Beispiel Betreutes Wohnen oder Wohngemeinschaften. Daher ist es wichtig und notwendig, dass wir für entsprechende Plätze wieder zwei Millionen Euro bereitstellen. Damit machen wir den Weg frei und sichern so auch im Alter das Wohnen.“

Gleichzeitig betont die Landtagsabgeordnete noch einmal, wie wichtig eine Verstetigung und Ausweitung der Quartiersarbeit sei, um den Menschen vor Ort zu helfen: „Solch großartige Projekte zur Quartiersentwicklung, wie hier in Detmerode, müssen auch weiterhin von der Stadt unterstützt und gestärkt werden. Dafür werde ich mich im Rathaus stark machen.“

Für Bettina Tews-Harms, der Leiterin vom Wolfsburger Pflegedienst ‚Bettina Harms‘, stellen die geplanten Maßnahmen nicht nur für die Angehörigen einen wichtigen Schritt dar. Auch die Betreiber der Pflegeeinrichtungen profitieren von den geplanten Unterstützungen seitens des Landes: „Ich freue mich sehr, dass Frau Glosemeyer uns mit diesen guten Nachrichten im Gepäck besucht hat. Für uns als Pflegeeinrichtungen schafft das mehr Planungssicherheit und wir können so auf lange Sicht mehr Plätze bereitstellen.“