Bild: Tobias Koch

Camp Fallingbostel: Klingbeil hakt bei Ministerin nach

Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat sich erneut an das Verteidigungsministerium gewandt, um in Erfahrung zu bringen, wie die Nutzungspläne für das „Camp Fallingbostel“ aussehen.

Nach derzeitigem Stand läuft Ende 2022 der Vertrag zwischen dem Ministerium und dem Land Niedersachsen für die Nutzung als Ankunftszentrum für Geflüchtete aus. Klingbeil hakte deshalb bei Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nach, wie es nach dem 31.12.2022 weitergehe.

In ihrer Antwort an Klingbeil machte die Ministerin deutlich, dass dem Land Niedersachsen eine letztmaliger Verlängerung des bestehenden Mitbenutzungsverhältnisses bis zum 31.12.2023 angeboten wurde. Die Gespräche dazu würden derzeit noch laufen.

Laut Schreiben von Kramp-Karrenbauer an Klingbeil ist eine Verlängerung der Mitbenutzung über den 31.12.2023 hinaus jedoch nicht möglich. Der Grund: Ab dem Jahr 2024 sind auf dem NATO-Truppenübungsplatz Bergen zusätzlich zu den regelmäßigen nationalen Ausbildungs- und Übungsvorhaben verschiedene nationale und multinationale Übungsvorhaben geplant.