Bild: Tobias Koch

Klingbeil: Bund fördert nun auch Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte

Der Bund stellt den Ländern weitere Mittel für die Anschaffung von Luftfilteranlagen für Kitas und Schulen zur Verfügung. Insgesamt 200 Millionen Euro bekommen die Länder vom Bund, um mobile Luftfiltergeräte für Kitas und Schule anzuschaffen. Darauf macht jetzt der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil aufmerksam. Das Bundeskabinett hatte die finanzielle Unterstützung am Mittwoch beschlossen.

„Luftfilteranlagen können in den Kitas und Schulen in unserer Region einen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leisten“, erläutert Klingbeil. „Da bisher kein Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren zugelassen wurde, gilt es, diese Altersgruppe besonders zu schützen. Ich bin deshalb sehr froh, dass der Bund erneut Geld in die Hand nimmt, das in mobile Luftfilteranlagen für Kitas und Schulen investiert wird“, macht der SPD-Politiker deutlich. „Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern waren durch die Einschränkungen der vergangenen Monate mit am stärksten belastet. Wir wollen mit Blick auf den Herbst und Winter alles Mögliche vorbereiten, damit in den Schulen der Präsenzunterricht sowie in den Kitas das Lernen und die Betreuung möglich bleiben.“ Der Bundestagsabgeordnete hatte sich deshalb hinter das Thema geklemmt und pocht jetzt darauf, dass das Geld auch an den Kitas und Schulen im Heidekreis und im Landkreis Rotenburg ankommt.

Den Schulträgern stehen drei Fördertöpfe zur Verfügung

Zuvor gab es bereits ein Förderprogramm des Bundes für stationäre Anlagen und ein Programm des Landes für mobile Anlagen. Mit den neuen Geldern des Bundes stehen den Schulträgern nun drei Fördertöpfe zur Verfügung. Durch diese Initiativen von Bund, Land und der Schulträger könne das Lüften in den Einrichtungen technisch unterstützt werden, so Klingbeil. Details zum neuem Förderprogramm des Bundes werden noch ausgearbeitet. Für den SPD-Politiker besonders wichtig: Das Geld müsse jetzt auch schnell an den richtigen Stellen ankommen. Dafür mache er sich weiter stark und er werde weiterhin über die Fördermöglichkeiten informieren.