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Landwirtschaft bei der Ausweisung der roten Gebiete beteiligen

Marcus Bosse, umweltpolitischer Sprecher und Karin Logemann, agrarpolitische Sprecherin, begrüßen die gemeinsamen Ziele von Umwelt- und Landwirtschaftsministerium zur mittelfristigen Überarbeitung der Gebietskulisse der roten Gebiete.

„Wir unterstützen sehr, dass die Landwirtschaft bei den roten Gebieten bestmöglich mitgenommen wird. Der Niedersächsische Weg hat gezeigt, dass ein gemeinsames und kooperatives Verfahren tragfähige Ergebnisse hervorbringt und Zufriedenheit auf allen Seiten schafft. Eine Regionalisierung und die stärkere Orientierung am Verursacherprinzip halten wir für den richtigen Weg“, erklärt der Umweltexperte Marcus Bosse.

„Auf Bundesebene wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten leider wichtige Weichenstellungen versäumt, um die Voraussetzungen für eine gut geplante und nachvollziehbare Umsetzung der Düngeverordnung zu schaffen. Im Ergebnis müssen nun unter erheblichen Zeitdruck die Vorgaben aus der im letzten Jahr verabschiedeten Allgemeinen Verwaltungsvereinbarung umgesetzt werden. Nun muss jedoch der Blick nach vorne gerichtet werden. Deshalb begrüße ich die beabsichtigte Vorgehensweise der Ministerien ausdrücklich“, so die agrarpolitische Sprecherin Logemann.

„Unser Umweltminister Olaf Lies zeigt, dass er gemeinsam mit der Landwirtschaftsministerin die Belange der Landwirtinnen und Landwirte ernst nimmt. Es ist genau der richtige Weg, die Interessen der Landwirtschaft mit einem effektiven Grundwasserschutz im Dialog auf Augenhöhe zu vereinen. Nur so schaffen wir eine Lösung, die sowohl dem Umweltschutz dient, als auch für die Landwirtinnen und Landwirte nachvollziehbar ist“, ergänzt Marcus Bosse.