Lars Klingbeil / Fotograf: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)

Panzermuseum: Klingbeil macht Druck

Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat das Verteidigungsministerium erneut dazu aufgefordert, für Klarheit bei der Modernisierung des Panzermuseums in Munster zu sorgen. Der SPD-Politiker plädierte in einem Schreiben an Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer dafür, dass das Ministerium einer befristeten Übertragung der betreffenden Grundstücksteilfläche auf die Stadt Munster zustimmen solle. „Wir wollen jetzt zügig Gewissheit haben“, so Klingbeil.

Es gehe ihm darum, die Bauvorhaben am Panzermuseum in seiner Heimatstadt zu beschleunigen und damit nicht erst im Jahr 2025 zu beginnen, wie ursprünglich vom Ministerium vorgesehen. „Die Frage, wie wir vor dem Jahr 2025 bauen können, ist eine wichtige für die Stadt Munster“, so Klingbeil. Der 42-Jährige betont, dass das Museum mit Blick auf die Militärgeschichte überregional von großer Bedeutung sei und viele Besucherinnen und Besucher nach Munster locke. Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, müsse es aber modernisiert werden.

Seit Längerem setzt sich der SPD-Politiker deshalb schon für die Förderung des Museums ein. 2018 hat der Deutsche Bundestag schließlich beschlossen, über 19 Millionen Euro für das Museum bereitzustellen. Dieser Beschluss müsse nun auch zügig umgesetzt werden, fordert Klingbeil.

Klingbeil initiiert Treffen: Fortschritte

Dazu hatte der Bundestagsabgeordnete im vergangenen Herbst ein Treffen zwischen Munsters Bürgermeisterin Christina Fleckenstein und Munsters Erstem Stadtrat Rudolf Horst, dem haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, sowie Vertreterinnen und Vertretern des Verteidigungsministeriums und ihm initiiert. Dabei ging es bereits um die Möglichkeit, das Grundstück befristet auf die Stadt Munster zu übertragen, sodass schneller gebaut werden könne. „Ich bin froh, dass wir dabei ein großes Stück vorangekommen sind. Jetzt liegt der Ball beim Ministerium.“

Sobald ihm eine Antwort des Verteidigungsministeriums vorliegt, wolle er darüber informieren, teilte Klingbeil mit.