Lars Klingbeil und Karin Thorey begutachten die Teilfläche des NATO-Truppenübungsplatzes Bergen, auf dem das Industriegebiet Bad Fallingbostel entstehen soll.

Industriegebiet in Bad Fallingbostel nimmt Form an

Der Rat der Stadt Bad Fallingbostel hat einem Grundlagenvertrag zur Abgabe einer Fläche aus dem NATO-Truppenübungsplatz Bergen zur Errichtung eines Industriegebietes zugestimmt. Das berichten der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und Bad Fallingbostels Bürgermeisterin Karin Thorey. Auch das Bundesverteidigungsministerium habe inzwischen grünes Licht für den Vertrag gegeben.

Seit Jahren waren beide Politiker dazu mit den Verteidigungsministerinnen im Gespräch. Dass es jetzt einen grundsätzlichen Vertrag für ein neues Industriegebiet in Bad Fallingbostel gibt, sei ein wichtiger Erfolg für die Stadt und den Heidekreis. „Gemeinsam mit der Stadt, der Bürgermeisterin und dem Landkreis habe ich immer wieder beim Verteidigungsministerium Druck gemacht, damit neue wirtschaftliche Perspektiven durch das Industriegebiet vor Ort entstehen können“, erläutert Klingbeil.

Im Jahr 2016 hatte die damalige Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen nach langem Druck und Initiativen Klingbeils mitgeteilt, dass eine Ausgliederung einer Teilfläche aus dem NATO-Truppenübungsplatz möglich sei. „Seit dem liefen die Verhandlungen und Gespräche“, so Thorey.

Klingbeil ergänzt: „Auch bei der neuen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer habe ich Druck gemacht. Mir hat das alles zu lange gedauert. Ich freue mich deshalb, dass wir nun einen großen Schritt weitergekommen sind, dass es einen Grundlagenvertrag gibt und das Industriegebiet in Bad Fallingbostel somit Form annimmt.“

Nach der Zustimmung im Rat der Stadt Bad Fallingbostel kann der Vertrag nun von Thorey unterschrieben werden. „In enger Abstimmung mit der Einwohnervertretung in Oerbke werden anschließend weitere Verfahrensschritte festgelegt, die letztlich in einem Gebietsänderungsvertrag münden sollen“, macht die Bürgermeisterin deutlich.