Lars Klingbeil. MdB / Fotograf: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)

Volles Haus beim Sommerempfang der SPD im Kreis Osterholz

Rund 200 interessierte Gäste und Parteimitglieder kamen beim Sommerempfang der SPD im Kreis Osterholz zusammen, um in entspannter Atmosphäre über aktuelle Entwicklungen in der Politik zu diskutieren. Als Hauptredner erwarteten die Anwesenden SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, der gleichzeitig als zuständiger Bundestagsabgeordneter für die SPD den Wahlkreis Osterholz/Verden betreut.

Zu Beginn begrüßte die Kreisvorsitzende der SPD, Christina Jantz-Herrmann, die anwesenden Gäste, unter denen sich unter anderem auch der Landtagsabgeordnete Oliver Lottke sowie der Chef der Niedersächsischen Staatskanzlei Dr. Jörg Mielke befanden. Inhaltlich ging Jantz-Herrmann vor allem auf die geplante Sanierung der BBS in Osterholz ein, und zeigte sich grundsätzlich optimistisch in Bezug auf dieses für die Kreis-SPD bedeutsame Vorhaben.

Nachdem der Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär kurz über seine Erfahrungen in den letzten Wochen berichtete, wobei er insbesondere auf die Wahlkämpfe in mehreren Bundesländern einging, sprach er über das Verfahren zur Wahl einer neuen SPD-Parteispitze. Der Abgeordnete erklärte er gehe fest davon aus, dass es bis zum 31. August noch weitere Kandidaturen geben werde. Ob er selbst zu diesen Kandidaturen zählen würde ließ Klingbeil offen.

Im Anschluss nutzte der Generalsekretär seine 30-minütige Rede um einige inhaltliche Schwerpunkte zu setzen. So forderte er ,,dass die Diskussion über die Besteuerung von Vermögen in diesem Land endlich wieder auf den Tisch kommt‘‘ und ging anschließend, bezugnehmend auf seine Erfahrungen durch eine Reise nach China, auf die Bedeutung von Digitalisierung und KI in den nächsten Jahren ein. Er wolle verhindern, dass Deutschland diese Entwicklung verschläft und betonte, dass Deutschland in der Entwicklung dieser Technologien zu einem Spitzenreiter werden müsse.

Klingbeil ging auch auf das für den Herbst geplante Klimaschutzgesetz ein. Er machte die Bedeutung dieses Gesetzes für die Zukunft der Regierungsarbeit mehr als deutlich. Er forderte einen „sozial gerechten Klimaschutz, der nicht auf Kosten der Pendler im ländlichen Raum“ passieren darf. Die SPD setzt nach Klingbeil auf eine Klimaprämie um untere und mittlere Einkommen zu entlasten, sowie auf das Ziel das Bahn fahren deutlich günstiger zu machen.