- Foto Lars Klingbeil, MdB
Lars Klingbeil MdB Bild: Tobias Koch

Für den südlichen Landkreis Rotenburg stehen über 4,4 Millionen Euro bereit

Der Bund stellt mit dem DigitalPakt über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon profitieren auch die Schulen im südlichen Landkreis Rotenburg. „Unser Ziel ist es, für alle unsere Schülerinnen und Schülern eine bestmögliche Vermittlung von Digital- und Medienkompetenzen zu erreichen und sie fit für die Zukunft zu machen“, so der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil.

Der DigitalPakt Schule in Niedersachsen hat zum Ziel, die Chancengleichheit auf eine digitale Bildung im ganzen Land zu fördern. Deshalb sollen die Fördermittel von Bund und Land gleichmäßig und gerecht auf die niedersächsischen Schulträger und damit auf deren Schulen verteilt werden.

„Dem Land Niedersachsen stehen über 470 Millionen Euro vom Bund aus dem DigitalPakt zur Verfügung“, bewertet der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil das Bundesprogramm als Erfolg. Ergänzt werden die Mittel mit circa 52 Millionen Euro, die das Land Niedersachsen selbst einbringt. „Für private und öffentliche Schulen stehen im Altkreis Rotenburg insgesamt über 4,4 Millionen Euro bereit. Die zusätzlichen Mittel für die digitale Bildung sind eine riesige Chance für unsere Schülerinnen und Schüler“, so Klingbeil.

Die förderfähigen Maßnahmen sind weitestgehend festgelegt. Beim DigitalPakt Schule handelt es sich in erster Linie um ein Infrastruktur-Förderprogramm. In den meisten Schulen wird der Sockelbetrag für eine Grundausstattung mit WLAN und Anzeigegeräten zu nutzen sein, in bereits höher ausgestatteten Schulen könnten diese Einrichtungen ggf. erweitert oder erneuert werden bzw. im Rahmen der Vorgaben können auch digitale Endgeräte für die Schule angeschafft werden. „Neben der Infrastruktur sind für uns besonders die Lehrkräfte Dreh- und Angelpunkt, um all die Investitionen in die Infrastruktur zum Erfolg führen zu können. Wir werden daher in einem nächsten Schritt für sie eine flächendeckende Qualifizierung im Rahmen von Weiterbildungen sicherstellen und zeitgleich auch Fragen der Digitalisierung wesentlich konkreter und ausführlicher als bisher in der Ausbildung verankern“, so Klingbeil abschließend.