Bild: Robin Koppelmann

Dr. Christos Pantazis: Wir tragen Verantwortung für unsere Jugend, Europa nicht den Populisten zu überlassen – am 26. Mai wählen gehen!

Am Donnerstag, 16. Mai wurde mit den Stimmen von SPD, CDU, FDP und Grünen im Niedersächsischen Landtag ein gemeinsamer Wahlaufruf zur Europawahl am 26. Mai verabschiedet. Der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Dr. Christos Pantazis, erklärt dazu: „Die Europäische Union ist das erfolgreichste Friedensprojekt in der neueren Geschichte der Menschheit. Innerhalb von nur einer Generation ist es gelungen, auf dem Kontinent aus erbitterten Feinden Freunde zu machen.“

Pantazis ergänzt: „Es liegt an uns, auch folgenden Generationen ein freies und offenes Europa zu übergeben – schließlich hat der Brexit gezeigt, dass gerade die jungen Menschen einen großen Wunsch nach mehr Europa in sich tragen. Wir müssen die derzeitigen Fehler in der EU offen benennen, dürfen Europa grundsätzlich aber nicht in Frage stellen. Deshalb ist die Wahl am 26. Mai eine Richtungswahl, und deshalb rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens auf, zur Europawahl zu gehen und ihre Stimme abzugeben.“

Mit Blick auf das europapolitische Engagement der SPD-geführten Landesregierung erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Pantazis: „Die Neugründung des Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung hat ein klares Signal für Europa nach innen und nach außen gesetzt: Europäische Fördermittel können nun noch gezielter eingesetzt werden und greifen so gerade den strukturschwachen Regionen Niedersachsens unter die Arme. Dazu hat das Land das Bündnis ‚Niedersachsen für Europa‘ gemeinsam mit weiteren Initiatoren ins Leben gerufen und seitdem aktiv unterstützt. Die hohe Anzahl und die gesellschaftliche Bandbreite der Bündnismitglieder sprechen dabei für sich und zeigen, dass Völkerverständigung und internationale Zusammenarbeit im gesamten Land hochgehalten werden.“

Insbesondere vor dem Hintergrund des wachsenden Einflusses der EU-Gegner in vielen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sei dieses Engagement wichtig, so Pantazis: „Wir hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung und möglichst viele Stimmen für die proeuropäischen Parteien. Wir dürfen Europa nicht den Hetzern und Populisten überlassen.“