Karsten König, Dunja Kreiser und der Braunschweiger Landtagsabgeordnete Christoph Bratmann

Dunja Kreiser besucht das Fanprojekt bei Eintracht Braunschweig

Die SPD-Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser hat das Braunschweiger Fanprojekt am vergangenen Spieltag begleitet. Der Leiter des Fanprojektes, Karsten König, stellte ausführlich die Arbeit des Fanprojektes vor.

Dunja Kreiser: „Es war sehr spannend an einem Spieltag die Arbeitsabläufe des Fanprojektes kennenzulernen, zumal am Tag meines Besuches eine sehr aufwendige Choreografie zum 50. Todestag von Jürgen Moll zu managen war.“

Neben der Begleitung solcher Aktionen ist ein entscheidendes Arbeitsfeld der Fanprojekte die Sozialarbeit. Speziell für jugendliche Fußballfans wird Sozialarbeit geleistet. Jugendliche und junge Erwachsene werden in schwierigen Lebenssituationen betreut, beispielsweise bei Problemen in der Schule, bei Behörden oder in der Familie. Auch bei der Arbeitsplatz – und Wohnungssuche werden die Fans unterstützt.

Dunja Kreiser: „Die soziale Verantwortung, die dadurch wahrgenommen wird, ist enorm. Die Fanprojekte sind daher eine wichtige Einrichtung in unserer Gesellschaft und verbinden die Leidenschaft für den Sport mit einem Dienst an der Gesellschaft. Das kann man gar nicht hoch genug honorieren. Daher ärgert es mich auch, wenn Ultras gleichsetzt werden mit Hooligans. Ultras sind besonders engagierte Fans, ohne deren Beteiligung solche Fanprojekte gar nicht machbar wären.“

Die Landesregierung ist sich dieser Bedeutung der Fanprojekte bewusst und stärkt deshalb die Fanprojekte mit bis zu 50.000 Euro mehr pro Jahr.

Dunja Kreiser: „Dabei muss man noch die besondere Gestaltung bei der Finanzierung der Fanprojekte beachten: Die Finanzierung der Fanprojekte ist so geregelt, dass jeder der drei Träger einen festgelegten Prozentanteil zur Gesamtsumme Beiträgt. Das Land trägt 50%, DFB und DFL jeweils 25% der Finanzierung. Wird die Gesamtsumme nun erhöht, muss nicht nur ein Träger mehr Mittel zur Verfügung stellen, sondern alle.“