Geothermie als Baustein der regenerativen Energien
24. Mai 2011 0 KommentareUnter dieser Überschrift stand das dritte regionale Wirtschaftsgespräch des SPD Landesvorsitzenden Olaf Lies im Mai in Celle. In den regionalen Wirtschaftsgesprächen will sich Lies im Austausch mit Wirtschaftsvertretern einen Überblick über regionale Schwerpunkte, Strukturen und Probleme verschaffen.

v.l.n.r. Dr. Udo Grossmann, Uwe-Peter Becker, Dr. Susanne Schmitt, Dirk-Ulrich Mende, Annette von Pogrell, Olaf Lies MdL, Dr. Johannes Gerling
Nach einem umfassenden Überblick über den derzeitigen Stand der Entwicklung durch Dr. Johannes Gerling von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe standen Chancen und Risiken, aber auch Gefahren und Schwierigkeiten der Geothermie im Mittelpunkt der hochkarätig besetzten Expertenrunde. Mit Olaf Lies und Dr. Gerling diskutierten die Vorsitzende des Vereins GeoEnergy Celle Dr. Susanne Schmitt, Dr. Udo Grossmann, Leiter der in Celle ansässigen Bohrmeisterschule, Uwe-Peter Becker, Vertreter der örtlichen IHK und der Celler Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende. Dabei wurde in der von Annette von Pogrell, Landesforum Nachhaltigkeit, neue Energien und Wirtschaft, moderierten Diskussion deutlich, dass noch einiges an Forschung und Entwicklung geleistet werden muss, bis von effizienter und wirtschaftlicher Nutzung die Rede sein kann. Zudem müssen die Ängste und Befürchtungen auf Seiten der Bürgerinnen und Bürger ernstgenommen werden, frühzeitige und umfassende Information ist unerlässlich.
Celle, alteingesessener Standort der Erdgas- und Erdölzulieferindustrie, hat im Zeitalter der Energiewende die Geothermie als weiteres Standbein entdeckt und den Verein GeoEnergy Celle gegründet, um das vorhandene Kompetenzcluster wirkungsvoll nach außen zu vertreten und sich für die weitere Erforschung und Entwicklung dieser Energieform einzusetzen.
Lies unterstrich in seinen Beiträgen die Relevanz einer engen Verzahnung von Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen, um die Entwicklung der Technologie in diesem bedeutsamen Feld voranzutreiben. Das könne ein wichtiges Standbein für die Entwicklung der regenerativen Energien in ganz Niedersachsen werden.
Ziel der SPD Landesverbandes ist es, Niedersachsen zum Forschungsstandort Nummer 1 für regenerative Energien in Deutschland auszubauen.
Für die Nutzung der Geothermie wird unterschieden zwischen oberflächennaher (Bohrungen bis 400 Meter) und sogenannter tiefer Geothermie bis zu 6000 Metern Tiefe. Mehr zu Geothermie unter www.geothermie.de und www.geoenergy-celle.de.
Bericht: Annette von Pogrell
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