12. Februar 2010
1 Kommentar
Niedersachsens Schulsystem ist weder modern noch gerecht. In zu großen Klassen ist eine individuelle Förderung der Kinder nicht möglich. Niedersachsen braucht eine wohnortnahe regional angepasste Schullandschaft: Die ländlichen Regionen sind zu oft vom Angebot weiterführender Schulen abgekoppelt und ein fundiertes Ganztagsschulangebot besteht nur auf dem Papier. Chancengleichheit gibt es hier nicht. Es gibt kein Aktionsprogramm zur Umsetzung einer inklusiven Bildung
sind mehr Anstrengungen für den notwendigen quantitativen und qualitativen Ausbau der Krippen notwendig. Diesen zahlreichen Problemen stellt sich die SPD im Forum „Gerechte Bildungspolitik“.
Ziele des Forums
Die SPD hat in den letzten Jahren bereits alternative Bildungskonzepte entwickelt. Diese in einer breiten Öffentlichkeit mit vielen Akteuren aus dem Bildungsbereich zu diskutieren, weiterzuentwickeln, zuzuspitzen und wenn nötig auch zu verändern, ist Ziel dieses Forums. Wir wollen über unseren eigenen Tellerrand hinaus gemeinsam mit Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, den schulpolitischen Verbänden sowie Experten aus dem Bereich der frühkindlichen Bildung eine zukunftsorientierte Bildungspolitik erörtern.
Denn eines ist überdeutlich: Wenn die CDU/FDP-Landesregierung weiterhin bei dem niedrigsten Ausgabenwert von 1089 € pro unter zehnjährigem Kind bleibt, rückt eine zukunftsorientierte Bildungspolitik in weite Ferne. Bildung braucht ein Konzept und die nötigen Mittel um dieses umzusetzen.
Leitung des Forums
Frauke Heiligenstadt setzt sich im Landtag für ein modernes und gerechtes Bildungssystem in Niedersachsen ein. Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion kritisierte immer wieder mit deutlichen Worten die bildungspolitische Schieflage in Niedersachsen. „Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer und kommunale Spitzenverbände warten seit Jahren darauf, dass sich in Niedersachsens Bildungslandschaft etwas tut und die Weichen Richtung Zukunft gestellt werden“, erklärt Heiligenstadt.
„Aber die ideologische Verbohrtheit der CDU im Lande lässt keinen Fortschritt zu. Im Forum werden wir frei davon diskutieren und für unseren alternativen Weg der Offenheit und der pädagogischen Vernunft werben“, so Heiligenstadt zum Forum.
Interessenten für das Forum „Gerechte Bildungspolitik“ schreiben bitte eine Email an den SPD-Landesverband:
Weitere Angebote der SPD im Internet:
1 Kommentar zu SPD-Forum stellt sich vor: „Gerechte Bildungspolitik“
Bigi
1
am 07. Dezember 2010 um 12:08 Uhr
so langsam zweifel ich, ob ich bei der SPD noch richtig bin!
Kidergeld kürzen um Kinderbetreuung auszubauen?
Wenn Frau von der Leyen den Mund aufmacht - ärger ich mich schon regelmässig!
Und nu das von der SPD - Niedersachsen!
Eine Ganztagsschule ohne volle Unterichtszeit durch Lehrer kommt für uns hier garnicht in Frage!
Selbst zu Zeiten, als die SPD regiert hat in Niedersachen hat sie es nicht hinbekommen dafür zu sorgen, das unsere Kinder 100% Unterricht hatten.
Wir haben Kinder, weil wir Kinder wollten und nicht, weil es betreuungsmöglichkeiten für sie gibt.
Als Eltern muss man sich immer wieder anhören, das es besser ist, wenn es ganztagsbetreuung auch in der Fläche gibt. Strukturen , die vorhanden sind werden dadurch kaputt gemacht! Kirchenangebote wie Chor, freizeittreffen, Spielenachmittage, Sportvereine.... alles Gelegenheiten, wo sich unter anderem auch die Kinder wiedertreffen, die durch die Schulformen oder Altersstufen getrennt wurden . Weil einige Eltern nicht in der Lage sind sich um ihre Kinder zu kümmern sollen andere dafür mitbezahlen? Soweit geht meine Solidarität dann doch nicht. In der Fläche brauchen wir keine Ganztagsangebote, sondern funktionierende Strukturen.
Verbindungen zwischen den Dörfern , Eltern, die auch mit einem Verdiener die Familie ernähren können....., Und wenn Ganztags, dann keine Abstellplätze, wie es zur Zeit in den Umliegenden Schule ist!
Bei manchen Menschen bin ich mir nicht sicher, ob ich denen meine Kinder überhaupt länger, als notwengig anvertrauen will. leider habe ich vormittags keine Wahl, weil wir uns nach den Schulbezirken richten müssen.
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