Zwei Niedersächsinnen im Bundesvorstand der ASF

Der neu gewählte ASF-Vorstand
 
Foto: SPD Niedersachsen/AFS
 

Vom 17. bis 19. Juni 2016 fand in Magdeburg die Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) statt. Rund 200 Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet waren angereist, um einen neuen Vorstand zu wählen und um über unterschiedliche Anträge aus den Themenfeldern „Nachhaltigkeit ist weiblich“, „Arbeiten 4.0“, „Mehr Demokratie“ und „Vielfalt ist Zukunft“ zu beraten. Afra Gamoori und Sophia Ulferts-Dirksen aus Niedersachsen wurden in den Bundesvorstand gewählt.

 

Bei der Wahl für den neuen Vorstand wurde die amtierende Bundestagsabgeordnete Elke Ferner als Vorsitzende bestätigt. Sie wird zukünftig von den Stellvertreterinnen Agnes Allrogen- Bedel (Rheinland-Pfalz), Ulrike Häfner (Brandenburg), Claudia Schöning – Kalender (Baden-Württemberg) und Cornelia Östreich (Schleswig-Holstein) in der gezielten Interessenvertretung und Förderung von Frauen in der SPD unterstützt. Der Vorstand wird außerdem durch 16 Beisitzerinnen komplettiert. Aus Niedersachsen wird die Vorstandsarbeit von der neugewählten Afra Gamoori aus Hannover und von Sophia Ulferts-Dirksen aus dem Bezirk Weser Ems unterstützt. Beide wurden mit einem hervorragenden Ergebnis zu Beisitzerinnen gewählt.

Die Delegation aus Niedersachsen - bestehend aus den Bezirken Braunschweig, Hannover, Weser-Ems und Nord Niedersachsen - hat mit Begeisterung die guten Wahlergebnisse von Afra und Sophia aufgenommen.

Auch inhaltlich waren die Niedersächsinnen sehr gut aufgestellt. Mit einer eingereichten Resolution aus dem Bezirk Weser Ems zu „geschlechtergerechten Gestaltung von Arbeit 4.0“ haben die Frauen gezeigt, dass sie anstehende Zukunftsthemen aufgreifen und gestalten wollen. Ihre Position zum Themenkomplex Arbeit 4.0 soll die Risiken, die mit mehr Flexibilität in der Arbeitsgestaltung verbunden sind, verhindern und aus den Chancen einen echten Beitrag für die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen schaffen. Das kann nach ihrer Meinung gelingen, wenn die wichtigen Grundpfeiler Arbeitszeit, Bildung, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Datenschutz und die innerbetriebliche Interessenvertretung in die Gestaltung von Arbeit 4.0 in die Beratungen einbezogen werden.  Auf der Bundeskonferenz wurde die Resolution des Bezirks Weser-Ems einstimmig verabschiedet.

Aus dem Bezirk Braunschweig wurden die Anträge „Integration und Teilhabe von Kindern Geflüchteter und Jugendlicher“ und die „Unterstützung und Bildungsperspektiven – für ein gesetzliches Mindestalter für Ehen“ eingebracht und diskutiert.

Einen weiteren Höhepunkt für die Delegierten bildete ein Vortrag der Generalsekretärin Katarina Barley über die Perspektiven und Herausforderungen der SPD. Katarinas offenen, ehrlichen und teilweise auch selbstkritischen Worte kamen bei den Zuhörerinnen an. Sie plädierte für eine klare Sprache und bessere Kommunikation untereinander, und sie sprach Hoffnung zu für eine SPD mit einem klaren Profil. Einer Haltung, die die SPD von anderen Parteien abgrenze und stärke. „Barley hat Mut gemacht“, fasst eine Delegierte den Beitrag zusammen.

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