Cornelia Rundt: Sozialer Wohnungsbau sichert das Recht auf Wohnen

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Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum wird in Niedersachsen weiter steigen. Insbesondere in den Groß- und Universitätsstädten haben wir es unverändert mit spürbaren Wohnungsknappheiten zu tun. Damit verbunden sind zum Teil erhebliche Steigerungen bei den Angebotsmieten. Vor allem einkommensschwächere Haushalte, aber auch zunehmend Haushalte mit mittleren Einkommen haben in bestimmten Regionen Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Zusätzlicher Wohnraum wird auch benötigt für Flüchtlinge, die dauerhaft bei uns bleiben. Notunterkünfte und Container sind eine Übergangslösung, aber kein zu Hause.

Also müssen wir dafür sorgen, dass mehr Mietwohnungen gebaut werden, insbesondere für Menschen mit kleinen Einkommen. Mit der Aufstockung unseres Wohnraumförderprogrammes um 400 Millionen Euro haben wir hier einen wesentlichen Schritt unternommen.

Die Expertinnen und Experten der NBank schätzen, dass mit der Summe rund 5.000 Mietwohnungen gefördert werden können.

Daneben hat auch der Bund die Mittel für den sozialen Wohnungsbau aufgestockt und unterstützt die Länder auf diese Weise. Insgesamt stehen damit 480 Mio Euro für den Sozialen Wohnungsbau in Niedersachsen zur Verfügung.

In 2016 kommt es darauf an, dass die Fördermittel von der Bauwirtschaft abgerufen werden und die Bautätigkeit gesteigert wird. Klar ist, dass die Ausweisung und Erschließung von Bauland, das Schaffen von Baurecht, Planung und schließlich das Bauen selbst etwas Zeit erfordern.

Aber wir werden in diesem Jahr ein ganzes Stück weiterkommen und in Niedersachsen am Ende des Jahres 2016 mehr bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht – für alle, die ihn am dringendsten benötigen: Haushalte mit kleinen Einkommen, Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderung, ältere Menschen, Flüchtlinge.

Angemessenes Wohnen bedeutet Lebensqualität und Zufriedenheit und ist damit unerlässlich zur Sicherung des sozialen Friedens und der Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit. Die Politik hat durch das Wohnraunförderprogramm von insgesamt 480 Mio Euro für Niedersachsen den notwendigen Rahmen geschaffen. Jetzt geht es in die Umsetzung.

Cornelia Rundt, Niedersächsische Sozialministerin

 
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2 Kommentare zu Cornelia Rundt: Sozialer Wohnungsbau sichert das Recht auf Wohnen

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Ralf Schmidt aus Neuhaus(Oste)

am um 18:53 Uhr

 

Sehr geehrte Frau Ministerin,
vor einigen Jahren machte ich der SPD schriftlich den Vorschlag, - jedem - hier lebenden Menschen - einen Rechts-Anspruch auf eine menschenwürdige Unterkunft gesetzlich abzusichern und dann auch praktisch durchzuführen. - Hierzu gehören meiner Ansicht nach auch - alle - derzeitig Wohnungslosen ! - Wäre schön, wenn Sie sich hierfür im Rahmen Ihrer obigen Tätigkeit auch in dieser Richtung mit einsetzen könnten !

2

Walter Duggen

am um 14:13 Uhr

 

Liebe Cornelia,
was für eine Nachricht und Neuigkeit, die Du da verbreitest. Aber sag das bitte auch Deinem Finanzministerkollegen Peter Jürgen Schneider, der will die Grunderwerbsteuer deutlich
erhöhen. Damit wäre dann wieder einmal klar, dass kein zielgerichtetes Konzept in Hannover vorherrscht. Schade, schade.


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