Landwirtschaft muss sich zwischen Marktanforderung und gesellschaftlicher Erwartung behaupten

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SPD-Generalsekretär Detlef Tanke, der agrarpolitische Sprecher der niedersächsischen SPD-Landtagsfraktion Wiard Siebels und der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dr. Wilhelm Priesmeier MdB zeigen Verständnis für die schwierige Lage der Landwirte in Niedersachsen: „Heute muss sich die unternehmerische Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Marktanforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen behaupten.“

 

„Mehr als 39.000 landwirtschaftliche Familienbetriebe in Niedersachsen leisten einen positiven Beitrag zur Entwicklung im ländlichen Raum und zur Beschäftigung“, bekräftigt Wilhelm Priesmeier. „Diese Betriebe spielen eine wesentliche Rolle. Das verdeutlicht auch ihr Anteil an der Bruttowertschöpfung des Landes mit insgesamt 1,6 Prozent oder knapp 4 Milliarden Euro.“

Wiard Siebels betont: „Die SPD steht an der Seite der niedersächsischen Landwirte, die ressourcenschonend wirtschaften und ihre Nutztierhaltung weiterentwickeln.“

Für eine gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft von morgen müssen alle Beteiligten gemeinsam und mit Augenmaß handeln. „Aus Sicht der SPD ist es vordringlich erforderlich, dass alle Beteiligten im Rahmen des von der Vorgängerregierung ins Leben gerufenen ‚Tierschutzplan Niedersachsen‘ Lösungen zu Fragen tiergerechter Haltungsbedingungen finden“, so Tanke. „Die gesellschaftlich akzeptierten und für den Tierhalter tragfähigen Anforderungen an die Haltungsbedingungen müssen zeitnah in der Praxis umgesetzt werden.“

Für Wilhelm Priesmeier ist sicher: „Eine leistungsfähige und unternehmerische Landwirtschaft in Deutschland wird langfristig nur mit der gesellschaftlichen Akzeptanz erfolgreich wirtschaften können.“ Deshalb müsse der gesellschaftliche Dialog zur Zukunft der Landwirtschaft jetzt vorangetrieben werden.

„Dafür sind Anpassungen erforderlich, die wir vorantreiben und deren Umsetzung wir finanziell unterstützen werden“, sagt Generalsekretär Tanke. „Alle Wirtschaftsbeteiligte und die Politik sind gleichermaßen aufgerufen, den begonnenen Dialog offen und transparent fortzuführen. Einseitige Schuldzuweisungen sind dabei nicht zielführend. Nur gemeinsam gelingt eine zukunftsfähige Landwirtschaft.“

 
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