Der Kampf ist noch nicht ausgefochten

Detlef Tanke

Detlef Tanke, Generalsekretär der SPD in Niedersachsen

 

Zum 27. Mal wird am 1. Dezember weltweit mit Aktionen und Veranstaltungen auf die Gefahr von HIV und AIDS sowie das Schicksal der Betroffenen hingewiesen. „Trotz einer immer besseren medikamentösen Behandlung ist der Kampf noch nicht ausgefochten. In Niedersachsen infizierten sich laut im vergangenen Jahr rund 210 Menschen neu. Und Heilung gibt es nach wie vor nicht“, betont SPD-Generalsekretär Detlef Tanke. Es bestehe deshalb keinerlei Grund für eine Verharmlosung der Situation.

 

Rund 4.400 Frauen und Männer lebten 2013 in Niedersachsen mit HIV/AIDS. Detlef Tanke: „Das zeigt, HIV und AIDS befinden sich mitten in unserer Gesellschaft. Sie sind keineswegs nur ein Problem, das Menschen in der dritten Welt bedroht. Nur Aufklärung und Prävention bieten einen wirksamen Schutz“. Dafür setzen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von AIDS-Hilfen und anderen Organisationen tagtäglich ein. „Für ihren Einsatz gebührt ihnen großer Respekt. Sie leisten einen unschätzbaren Dienst für uns alle.“

„Jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Toleranz und Akzeptanz gegenüber Betroffenen, Angehörigen sowie den Helferinnen und Helfern sind dabei ein absolutes Muss“, sagt SPD-Generalsekretär Tanke. „Nur so können Aufklärung und Prävention wirken sowie versteckte und offene Barrieren beseitigt werden.“

 
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