Niedersachsen profitiert von Europa

Stephan Weil und Nils Hindersmann
 

Stephan Weil und Nils Hindersmann

 

In rund sieben Wochen wird europaweit das neue Europäische Parlament gewählt. „Das ist für Deutschland und für Niedersachsen, insbesondere aber für die Menschen in den weniger wohlhabenden Mitgliedsländern eine große Chance auf mehr Gerechtigkeit“, sagt SPD-Landesvorsitzender und Ministerpräsident Stephan Weil. „Europa ist für Niedersachsen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Niedersächsische Unternehmen exportierten 2012 fast zwei Drittel ihrer Waren in europäische Nachbarländer.“

 

Weil kündigt an, dass man sich zusammen mit den niedersächsischen Abgeordneten zukünftig noch intensiver für ein wirtschaftlich dynamisches Europa einsetzen werde, das gute Jobs schafft und faire Löhne sicherstellt. „Wir dürfen es nicht zulassen“, so Weil, „dass die Lebensbedingungen und die soziale Sicherheit in den unterschiedlichen Mitgliedsländern zu stark divergieren.“ Insbesondere gelte es, in den nächsten Jahren die teilweise erschreckend hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa deutlich zu senken.

Weil weist darauf hin, dass Niedersachsen in den vergangenen sieben Jahren europäische Fördergelder in Höhe von rund 2,6 Milliarden Euro erhalten hat und damit zahlreiche Projekte und Programme finanzieren konnte.

Niedersachsens Interessen werden seit vielen Jahren kompetent vertreten von den Europa-Abgeordneten Bernd Lange, der zudem handelspolitischer Sprecher ist, und von Matthias Groote, er ist außerdem Vorsitzender des Umweltausschusses. „Die beiden leisten hervorragende sozialdemokratische Arbeit in Brüssel und in Straßburg“, betont Weil. Als einer der jüngsten Kandidaten unter den ersten 30 Listenplätzen tritt Nils Hindersmann aus Niedersachsen an.

Gemeinsam mit dem Spitzenkandidaten der europäischen sozialdemokratischen Parteien, Martin Schulz, wollen die drei Niedersachsen „Europa neu denken“ im Sinne eines sozial-gerechten, menschlicheren und friedlichem Miteinander. „Frieden gibt es in Europa seit immerhin mehr als 60 Jahren, er soll auf Dauer innerhalb europäischer Grenzen erhalten bleiben“, betonte der SPD-Landesvorsitzende und Ministerpräsident. „Europa ist keineswegs selbstverständlich. Jeder Einzelne muss dazu beitragen. Mit dem Gang zu Wahlurne am 25. Mai bietet sich eine Chance dazu.“

 
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