Wirtschaftskongress 2012

Wirtschaftskongress am 28. September 2012

Stärker werden - menschlich bleiben

Im Frühjahr und der Sommer dieses Jahres standen und stehen ganz im Zeichen unseres Dialogprozesses, an dem sich tausende Bürger, Verbände und Organisationen beteiligt haben. Auf dem Wirtschaftskongress ziehen wir ein erstes Fazit auf unserem Weg zum Regierungsprogramm.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Industrie, Mittelstand, Handwerk und Wissenschaft diskutieren wir auf dem Kongress in drei zentralen Foren die Kernthemen unserer zukünftigen Wirtschaftspolitik.

Unser Wirtschaftskongress findet am
Freitag, 28. September 2012
von 13.00 bis ca. 17.30 Uhr
Stadthalle Braunschweig
Congress Saal
Leonhardplatz in 38102 Braunschweig statt.

Ablauf der Veranstaltung

Uhrzeit

Programmpunkt

12.30 Uhr

Einlass | Café

13.00 Uhr

Eröffnung

Hubertus Heil MdB
Vorsitzender des SPD-Bezirk Braunschweig

13.10 Uhr

Rede

Stephan Weil
Spitzenkandidat und Vorsitzender des SPD-Landesverbandes Niedersachsen

"Stärker werden – menschlich bleiben"
Anforderungen an eine zukunftsgerechte Wirtschaftspolitik

13.45 Uhr

Rede

Kandidat(in) für das Amt des Niedersächsischen Wirtschaftsministers

14.30 Uhr

Parallele Foren (Themen siehe unten)

16.00 Uhr

Pause

16.15 Uhr

Vorstellung der Ergebnisse aus den Foren und Diskussion

Stephan Weil
Kandidat(in) für das Amt des Niedersächsischen Wirtschaftsministers und
Moderatoren/innen der Foren

17.00 Uhr

Schlusswort

Stephan Weil

Weiterführende Informationen


Die niedersächsische Wirtschaft basiert zunehmend auf Wissen, Forschung und Innovation. Für erfolgreiches Wirtschaften in den Unternehmen werden qualifizierte Fachkräfte immer erfolgsbestimmender. So sind Unternehmen und Regionen, die Fachkräfte gewinnen und binden wollen, vor allem gefordert, gute Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen. Und sollen weite Teile der Wertschöpfungsketten von Produktion und Dienstleistungen in Niedersachsen gehalten oder modernisiert und ausgebaut werden, muss neben technologischer Innovation und ökologischer Modernisierung auch die Gestaltung von Arbeit zukunftsfähig gemacht werden.

Welche Rolle spielt hierbei das Konzept „Gute Arbeit“ und wie kann sie politisch gestaltet werden?

Isabelle Droll, Modul 57 / TUI
Dr. Volker Müller Hauptgeschäftsführer UVN
Peter-Jürgen Schneider Vorstand Personal und Dienstleistung Salzgitter AG
Helga Schwitzer Geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall
Moderation: Hubertus Heil MdB

Der Begriff der Industriepolitik ist oft negativ belegt. Dabei hat die Finanzkrise allen deutlich vor Augen geführt, welche wichtige stabilisierende Funktion die Produktion von realen Gütern für unsere Volkswirtschaft hat. Daher ist eine verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik gut beraten, dieses ökonomische Pfund zukunftsfähig zu stärken. Anhand zweier Branchen, die für Niedersachsen von erheblicher Bedeutung sind, sollen die Chancen und Grenzen moderner Industriepolitik erörtert und diskutiert werden. Exemplarisch werden hier die Mobilitäts- und die Energiewirtschaft in den Fokus gestellt.

Edelgard Bulmahn MdB, Bundesministerin a.D.
Prof. Dr. Jörg Lahner HAWK Hochschule Göttingen
Thomas Müller IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
Dr. Matthias Miersch MdB, Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion
Moderation: Dr. Arno Brandt Leitung CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH

Gleichrangig zu den industriellen Kernen sind die mittelständischen Unternehmen das Rückgrat der niedersächsischen
Wirtschaft. Sie stehen im Zuge der tiefgreifenden Veränderungen durch den demografischen Wandel, die Energiewende und die fortschreitende Globalisierung der Beschaffungs- und Absatzmärkte vor besonderen Herausforderungen. Bei der Gestaltung der anstehenden EU-Förderperiode wird dem Rechnung zu tragen sein. Angesichts knapper werdender Mittel muss über neue Strategien, eine Umstellung der Förderpraxis sowie eine bessere Verzahnung von EU-, Bundes- und Landesmitteln entschieden werden. Dafür muss die Wirtschaftsförderung des Landes in Zusammenarbeit mit den Akteuren transparent und nachvollziehbar gestaltet werden. Wir wollen diskutieren, welche Handlungsstrategien geeignet sind, die Rahmenbedingungen für die mittelständische Wirtschaft zukunftsgerecht auszurichten und flankierend den Fördermitteleinsatz effizienter zu gestalten.

Bernd Lange MdEP
Dr. Matthias Kollatz-Ahnen bis August 2012 Vorstandsmitglied der Europäischen Investitionsbank
Rolf Schneider Wirtschaftspolitischer Sprecher der Landesvereinigung der Handwerkskammern
Niedersachsen
Moderation: Karin Beckmann Volkswirtin, Hannover

 

kurs.wechsel@politik-in-niedersachsen.de


Auf der Grundlage des Dialogpapieres hat eine Gruppe von Expertinnen und Experten eine umfassendes Grundlagenpapier zur Zukunft der Wirtschaftspolitik in Niedersachsen erarbeitet.

Wir danken Arno Brandt, Gabriele Andretta, Rasmus Beck, Marco Brunotte, Edelgard Bulmahn, Ulf-Birger Franz, Bernd Günther, Uwe Kröcher, Jörg Lahner, Bernd Lange, Harald Legler, Christian Lips, Heinz-G. Macherey, Ulrich Matthias, Thomas Müller, Frank Mussmann, Cornelius Schley, Stefan Schostok, Andrea Schröder-Ehlers, Andreas Strauch, Thomas Student für ihre engagierte und fundierte Mitarbeit.

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