Wir werden nicht zulassen, dass Fundamentalisten unser Leben bestimmen

Neues Rathaus hoch
 

Licht als Zeichen der Solidarität: das Neue Rathaus Hannover, angestrahlt in den Farben der Trikolore. Bild: sis

 

Nach der Absage des Fußball-Länderspiels Deutschland – Niederlande wegen einer konkreten Bedrohungslage appelliert Niedersachsens SPD-Generalsekretär Detlef Tanke an die Bürgerinnen und Bürger, die freie und offene Gesellschaft dürfe sich nicht von Terrorismus einschränken lassen: „Wir müssen unsere Freiheit verteidigen, indem wir sie leben und wollen und dürfen nicht zulassen, dass Fundamentalisten unser Leben bestimmen.“

 

Das Fußball-Länderspiel Deutschland – Niederlande am Dienstagabend wurde aufgrund einer konkreten Bedrohungslage abgesagt. „Ich war zwar nicht vor Ort in Hannover, kann aber nach allem, was ich erfahren habe, die Entscheidung von Bundes- und Landesregierung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gut nachvollziehen“, so Niedersachsens SPD-Generalsekretär Detlef Tanke. Er sei dankbar, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind und auch, dass letztlich keine Waffen gefunden oder Verdächtige verhaftet worden seien, auch wenn man damit vielleicht nie letztlich erfahren werde, unter welcher Bedrohung Hannover gestanden tatsächlich hat.

„Ich hoffe und wünsche mir, dass die Menschen in Hannover das bei einigen vielleicht vorhandene mulmige Gefühl möglichst bald  wieder hinter sich lassen können und mit Freude und Selbstverständlichkeit wieder in Konzerte, Stadien oder auf Weihnachtsmärkte gehen." Er appellierte, die freie und offene Gesellschaft dürfe sich nicht von Terrorismus einschränken lassen: „Wir müssen unsere Freiheit verteidigen, indem wir sie leben und wollen und dürfen nicht zulassen, dass Fundamentalisten unser Leben bestimmen.“

Der SPD-Generalsekretär rief in diesem Zusammenhang zur Solidarität mit Flüchtlingen auf. „Diese Menschen suchen bei uns Schutz genau vor diesem Fundamentalismus und dieser willkürlichen Gewalt, aus denen der Alltag in ihren Herkunftsländern besteht. Wir stehen in Solidarität füreinander ein.“

 
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