Team Weil: Olaf Lies als Wirtschaftsminister vorgestellt

Stephan Weil

Stephan Weil

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Im Rahmen des heutigen Wirtschaftskongresses der niedersächsischen SPD in der Stadthalle Braunschweig, hat der SPD-Landesvorsitzende und SPD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Stephan Weil, das erste Mitglied seines Regierungsteams vorgestellt. In einer SPD-geführten Landesregierung soll Olaf Lies MdL, künftig das Amt des Wirtschaftsministers übernehmen.

 
Olaf Lies
 

Olaf Lies

„Ich habe mich außerordentlich darüber gefreut, dass Olaf Lies bereit ist, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen“, sagte Weil vor Journalisten in Braunschweig. „Die niedersächsische Wirtschaftspolitik muss den Übergang zur nachhaltigen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft bewältigen, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Wir brauchen Fortschritt und Arbeit für Niedersachsen. Dafür ist Olaf Lies der Richtige.“

Olaf Lies (45) aus Sande gehört dem niedersächsischen Landtag seit der Landtagswahl 2008 an. Der Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik ist stellvertretender SPD-Landesvorsitzender und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Lies ist Mitglied im Ausschuss Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. „Niedersachsen hat enorme Chancen für Wachstum und Beschäftigung. Die Potenziale werden aber nicht ausreichend gefördert. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat es versäumt, das Land ausreichend auf die Herausforderungen Energiewende, Fachkräftemangel und demografischer Wandel vorzubereiten. Als Wirtschaftsminister möchte ich einen Beitrag leisten, dass sich das ändert“, so Lies in Braunschweig.

Als Landeswirtschaftsminister wolle er sich für faire Löhne und faire Arbeitsbedingungen, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, die Vermeidung von Lohndumping durch Leiharbeit, und ein Recht auf Weiterbildung für alle Beschäftigten einsetzen. Der wirtschaftspolitische Kongress wurde von gut 300 Teilnehmern besucht. In drei Foren wurde zu den Themenfeldern „Gute Arbeit für Niedersachsen“, „Energie und Mobilität der Zukunft“ und „Mittelstand und Wirtschaftsförderung im Europa der Regionen“ mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaft und Politik diskutiert und gearbeitet.

 
 
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