Netzwerk behinderter Menschen in der SPD unterstützt Niedersachsens SPD-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl, Stephan Weil

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Freuten sich über den Besuch von Stephan Weil: Die Mitglieder des Netzwerks behinderter Menschen in der SPD

 

Große Freude beim Netzwerk behinderter Menschen in der SPD, das der niedersächsische SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Stephan Weil, vor kurzem besucht hat. "Selbst aktiv" nennen sich die Behinderten in der SPD, die sich vor 10 Jahren zusammengeschlossen haben.

Jetzt zeigen sich beim langjährigen Einsatz für die Teilhabe auf Augenhöhe in und mit der SPD sichtbare Erfolge, betonen die behinderten SPD-Mitglieder. Der Bundesparteitag im Dezember 2011 beschloss "Selbst aktiv" jetzt zu einem offiziellen Arbeitskreis der Partei zu machen.

„Damit bekommt "Selbst Aktiv" endlich den Status und die finanzielle Unterstützung wie andere in der SPD organisierte Gruppierungen“, freut sich Gründer und Sprecher Karl Finke. "Selbst Aktiv" engagiere sich seit Jahren für die Umsetzung der UNBRK. Die SPD solle zum Vorreiter einer inklusiven Politik für die rund 13 Millionen behinderten Menschen in Deutschland werden.
In Niedersachsen machte "Selbst Aktiv" jetzt einen großen Schritt nach vorn machen. Beim letzten Treffen im Februar konnte die Regionalgruppe Hannover als Überraschungsgast Hannovers Oberbürgermeister und niedersächsischen SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil begrüßen. “Wir liegen bei der Umsetzung einer inklusiven Politik für behinderte Menschen weit hinter anderen entwickelten Staaten“, stellte der SPD-Landesvorsitzende in der Diskussion mit rund 20 "Selbst Aktivlern" mit unterschiedlichsten Behinderungen fest.

Man habe hier großen Nachholbedarf und müsse bei der Umsetzung von Inklusion auch Geld in die Hand nehmen. Allerdings stünden die Kommunen in den nächsten Jahren vor großen finanziellen Problemen. Deshalb sei es wichtig, Inklusion mit den bereitgestellten Mitteln realistisch umzusetzen. Bei seinem Sieg bei der kommenden Landtagswahl im Januar 2013 versprach Weil, dass "Selbst Aktiv" eine entscheidende Rolle in der Gestaltung der Landespolitik übernehmen solle. Um das zu erreichen, sei es wichtig, dass die 1,3 Millionen schwerbehinderten Bürger Niedersachsens auch tatsächlich von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.
Die Mitglieder des Netzwerkes "Selbst Aktiv" versprachen, am Wahlprogramm der SPD mitzuarbeiten. „Wir werden gemeinsam einen Sofortteilhabeplan und einen 10 Jahres-Aktionsplan zur Umsetzung der Inklusion in Niedersachsen erarbeiten und als Experten in eigener Sache dann auch umsetzen“, kündigte die Regionalgruppe des Netzwerkes an.

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Freuten sich über den Besuch von Stephan Weil: Die Mitglieder des Netzwerks behinderter Menschen in der SPD "Selbst Aktiv".

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