StartAktuellNachrichtenBund muss Liste geplanter Standortschließungen mit Land und Kommunen abstimmen

Bund muss Liste geplanter Standortschließungen mit Land und Kommunen abstimmen

Modder, Johanne

Johanne Modder

15. Juli 2010 0 Kommentare

Die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag fordert eine enge Einbindung der betroffenen Gebietskörperschaften und des Landes in die Debatte um Schließung von Bundeswehrstandorten. „Für viele Gemeinden und Städte haben die Bundeswehreinrichtungen, selbst wenn sie kleiner sind, eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Neben den Soldatinnen und Soldaten bieten die Standorte auch Zivilpersonen Arbeit, die bei einer Auflösung verloren geht.

Die aktuelle Debatte sorgt daher bereits bei den Angehörigen und Beschäftigten der Bundeswehr für deutliche Unruhe und bedarf einer gründlichen Diskussion“, erklärte Johanne Modder, Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion.

Bedenklich sei, so Modder weiter, dass besonders der Nordwesten Niedersachsens bei möglichen Schließungen genannt werde, obwohl diese Region ohnehin bereits strukturelle Probleme habe. „In jedem Fall muss in der Entscheidungsfindung die jeweilige Gemeinde und auch das Land eingebunden werden, damit auch die Sicht der unmittelbar Betroffenen in das Ergebnis mit einfließen kann“, fordert Modder.

 


Innen- und RechtspolitikNiedersachsen

 

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