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Bund muss Finanzierung der Y-Trasse und der Hafenhinterlandanbindung sicherstellen

Will, Gerd

Gerd Will

06. Juli 2010 0 Kommentare

Der wirtschafts- und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen Gerd Will begrüßt die Zusage von Bahnvorstand Grube, nun endlich mit der konkreten Planung der Y-Trasse sowie dem Bau der Hafenhinterlandanbindung des JadeWeserPorts beginnen zu wollen. „Wir hoffen, dass diese Zusage nun tatsächlich Bestand haben wird. Es darf keine weiteren Verzögerungen geben, sonst droht uns ein Verkehrsinfarkt auf der Schiene.“

Die Deutsche Bahn will den zweigleisigen Ausbau der Strecke Oldenburg – Wilhelmshaven bis 2012 abschließen und den Neubau der Y-Trasse zwischen Hamburg, Bremen und Hannover bis 2020 in Betrieb nehmen. Notwendig sei aber neben dem entsprechenden Planungsrecht auch die Bereitstellung der Haushaltsmittel durch den Bund. „Nachdem sich die Bahn nun endlich eindeutig positioniert hat, ist eine verbindliche Finanzierungszusage des Bundes nötig.“, forderte Gerd Will.

Das Bauvorhaben sei für den Erfolg des JadeWeserPorts unerlässlich und dürfte daher nicht aus Gründen der Haushaltskonsolidierung des Bunds weiter verschoben werden. Ebenso wichtig ist darüber hinaus, die erst für 2014 angekündigte Realisierung der Elektrifizierung dieser Strecke. Hier müssten die Stadt Oldenburg und die Bahn an einem Strang ziehen, um eine Verschiebung zu verhindern.

Daneben ist aber der vom Bund zugesagte Lärmschutz erforderlich, um zusätzliche Belastungen für die Bevölkerung zu verhindern. Der neue Ministerpräsident McAllister ist hier in der Pflicht, eine wasserdichte Finanzierungsgarantie aus Berlin einzuholen, verlangte Will.


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