Brücken über Lücken gegen Altersarmut

Gabriele Lösekrug-Möller

Gabriele Lösekrug-Möller

1 Kommentar
 

Anlässlich der aktuellen Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die eine hohe Altersarmut gerade in den Neuen Bundesländern prognostizieren, erklärt die niedersächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller: "Die neuen Zahlen des DIW sind schockierend. Sie illustrieren, wie groß das Problem der Altersarmut als Folge von Langzeitarbeitslosigkeit und Niedriglohnbeschäftigung sein wird, wenn nicht bald gehandelt wird.

 

Wir Sozialdemokraten fordern, dass endlich "Brücken über Lücken" gebaut werden müssen. Nur so können wir dem Problem begegnen, dass Menschen aufgrund längerer Arbeitslosigkeit oder einer Tätigkeit im Niedriglohnsektor so geringe Rentenanwartschaften erwerben, dass Altersarmut vorprogrammiert ist.

Bereits in ihrem Wahlprogramm hat die SPD die geeigneten Instrumente vorgeschlagen:

- Um geringe Anwartschaften bei Geringverdienerinnen und Geringverdienern besser zu bewerten, muss das Instrument der Rente nach Mindesteinkommen bei langjährig Versicherten für Beitragszeiten bis Ende 2010 verlängert werden.

- Zeiten der Langzeitarbeitslosigkeit sollen begrenzt höher bewertet werden, wenn beim Rentenzugang weniger als 30 Entgeltpunkte vorhanden sind. Klar ist aber auch, dass die Rentenversicherung nicht alle Fehler ausbügeln kann, die in der Lohn- und Einkommenspolitik liegen.

- Flankierend brauchen wir endlich einen gesetzlichen Mindestlohn, damit die Menschen nicht nur die Chance haben, die geförderte Altersvorsorge in Anspruch zu nehmen, sondern auch ausreichend hohe Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung erwerben zu können."

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    Demografischer Wandel     Sozialstaat
 

 

1 Kommentar zu Brücken über Lücken gegen Altersarmut

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Reinhard Heise

am um 08:12 Uhr

 

Liebe Gabriele,
neben den von Dir mit recht vorgetragenen Forderungen und Lösungsansätzen möchte ich bemerken, dass mir zwei Dinge fehlen:
1. die Altersarmut bei Erwerbsunfähigkeitsrentnern (Rentenabschläge) und
2. Die Weiterverfolgung der starren Rente mit 67 ohne Mindestlohn ist eine große Gefahr zur weiteren vorprogrammierten Altersarmut.

Reinhard Heise, OV Dransfeld imUB Göttingen


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