KettenreAktion – SPD Niedersachsen beteiligt sich an Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Krümmel
KettenreAktion: Menschenkette von Brunsbüttel nach Krümmel
17. März 2010
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CDU und FDP machen eine gefährliche Rolle rückwärts in der Atompolitik: Mit den geplanten Laufzeitverlängerungen für marode Atomkraftwerke und der Aufhebung des Erkundungsmoratoriums für Gorleben wiederholt die demokratische Rechte ihre Fehler der Vergangenheit und fällt hinter die Fortschritte der rot-grünen Bundesregierung zurück. Das penetrante Festhalten an der Hochrisikotechnologie Atomkraft nimmt eine Gefährdung der Menschen in Deutschland und speziell in Niedersachen billigend in Kauf
und verhindert einen nachhaltigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. „Herr Wulff ignoriert die Belange der Bürgerinnen und Bürger und verschachert Niedersachsen an die Atomindustrie, indem er kritiklos die Gorlebenerkundigung unterstützt. Und das, obwohl sich die Anzeichen dafür mehren, dass der Salzstock, ähnlich wie ASSE II, zur dauerhaften Lagerung nuklearer Abfälle gänzlich ungeeignet ist“, erklärte heute der SPD-Umweltexperte und Präsidiumsmitglied Matthias Miersch in Hannover.
Außerdem würden durch den Ausstieg vom Atomausstieg die guten Ansätze in Niedersachsen im Bereich der regenerativen Energien durch neuen Atomstrom torpediert und zukunftsgerechte Arbeitsplätze gefährdet. „Die SPD in Niedersachen lehnt diesen Kurs auf das Schärfste ab: Die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel müssen für immer abgeschaltet bleiben, Niedersachsen darf nicht schon wieder als billige Müllkippe der Atomindustrie herhalten“, ergänzte Miersch. Deshalb beteilige sich die niedersächsische SPD gemeinsam mit Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen an einem schlagkräftigen Bündnis für den Atomausstieg.
Es ist an der Zeit, ein unmissverständliches Signal an die Bundesregierung und die Stromkonzerne zu richten: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Mit vielen Tausend Menschen werden wir am 24. April 2010 eine große Aktions- und Menschenkette zwischen den Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel bilden – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986). Zu der Menschenkette werden mehr als 100.000 Bürgerinnen und Bürger erwartet.
Die SPD fordert Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der KettenreAktion auf. Interessenten aus Niedersachsen können sich per Email beim SPD-Landesverband unter http://spd-niedersachsen.de/meta/kontakt.php melden. Weitere Informationen sind unter http://www.spd.de/de/aktuell/KettenreAktion/index.html zu finden.
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