08. Februar 2010
1 Kommentar
Für die SPD ist eine Politik für wirtschaftliches Wachstum und moderne Wirtschaft kein Selbstzweck. Sie ist eng verbunden mit dem Ziel, mehr Menschen in Arbeit, in „Gute Arbeit“ zu bringen. Niedersachsen hat hier einen großen Nachholbedarf. Wenn es um den dringend notwendigen Transfer von Wissen zwischen Hochschulen und Betrieben geht, geht es nicht nur um innovative Impulse für die Produktion, es geht immer auch um die Frage humaner Arbeitsplätze.
Ziele des Forums
Das Forum strebt an, Konzepte und Antworten in folgenden Fragestellungen zu erarbeiten: Wie kommen wir zu möglichst viel Guter Arbeit? Wie kommen wir zur gerechten Entlohnung auch für nicht ausreichend qualifizierte ArbeitnehmerInnen? Wie können wir Mitbestimmungsrechte sichern und ausbauen? Wie schaffen wir gleiche Löhne für gleiche Arbeit von Frauen und Männern? Welche Instrumente zur Sicherung der dualen Ausbildung sind notwendig?
Für die SPD gilt, dass die industrielle Produktion Deutschlands größte Stärke ist und bleiben muss. Aber die Herausforderung der Wissensökonomie muss angenommen werden: Industrie und Mittelstand stehen unter ständigem Innovationsdruck, neue Arbeitsplätze sind häufig das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. In Niedersachsen bleibt gerade in diesem Bereich viel Potenzial ungenutzt.
Im Forum gilt es, tragfähige Konzepte zur Innovationsförderung zu erarbeiten und sie in den Kontext des europäischen Wirtschaftsraumes zu stellen. Der Weiterbildung und Qualifikation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Betrieben kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Deswegen ist die Mitarbeit auch von aktiven GewerkschafterInnen und Betriebsräten im Forum „Arbeit, Mitbestimmung und Innovation“ für uns von besonderer Bedeutung.
Leitung des Forums
Stefan Schostok ist Abgeordneter im Niedersächsischen Landtages, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Schostok zum Forum: „Wir müssen den Hebel für eine gesteigerte Effizienz des Wissens- und Technologietransfers jetzt ansetzen. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass alle Innovation nichts taugt, wenn die Mitarbeiter nicht hinreichend qualifiziert werden, um neue Ideen für Produkte und Produktionsprozesse entwickeln zu können. Bildung und Weiterbildung helfen gegen den Fachkräftemangel der Zukunft. Konzepte für den Ausbau der Wissensbasis in den niedersächsischen Regionen werden im Forum dringend angegangen.“
Interessenten für das Forum „Arbeit, Mitbestimmung und Innovation“ schreiben bitte eine Email an den SPD-Landesverband:
Weitere Angebote der SPD im Internet:
ArbeitParteileben
1 Kommentar zu SPD-Forum stellt sich vor: „Arbeit, Mitbestimmung und Innovation“
Ingo-Volkmar Altrock
1
am 09. Februar 2010 um 11:43 Uhr
Sehr geehrter Herr Schostok!
SPD-Forum stellt sich vor: „Arbeit, Mitbestimmung und Innovation“
Gerne möchte ich mich an diesem Forum in Form eines Kommentars beteiligen.
Zuvor aber bitte ich Sie um die Beantwortung einer, aus meiner Sicht essentiellen, Frage:
„Warum brauchen wir eigentlich immer – jedes Jahr –mehr Wachstum“?
Was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn der Bäcker, Fleischer, der Mittelstand die Industrieunternehmen, alle unselbständig Beschäftigten, und z. B. auch Sie und natürlich auch ich, dass gleiche Einkommen wie im vergangenen Jahr zur Verfügung haben bzw. hätten?
Ich bin sehr gespannt auf Ihre Antwort! Im übrigen freue ich mich für die SPD, dass ein Neuanfang gemacht werden soll. Mal sehen was daraus wird. Vielleicht werde auch ich dann wieder, wie schon früher jahrzehntelang, die SPD wieder wählen.
Mit freundlichem Gruß
Ingo-Volkmar Altrock
Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.
Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.
Kommentar schreiben
(Trackback)