Marco Brunotte: Hapag-Lloyd gehört zu Hamburg und TUIfly zu Langenhagen!
19. September 2008
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Gemeinsam haben Wolfgang Jüttner, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, und Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter für Langenhagen, an Hans-Dieter Rüster, Betriebsratsvorsitzender von TUIfly, eine Liste mit den Unterschriften aller Abgeordneten der SPD im Niedersächsischen Landtag zur Initiative „Hapag-Lloyd gehört zu Hamburg“ (www.rettet-hapag.de) übergeben. Jüttner und Brunotte sind sich einig: „Hapag-Lloyd ist ein wichtiger Faktor in der Metropolregion Hamburg und hat somit auch Auswirkungen auf Niedersachsen. Deshalb gilt unsere Solidarität den Hamburgern und besonders den Kolleginnen und Kollegen bei Hapag-Lloyd.“
Auch TUIfly, die wie die Reederei Hapag-Lloyd zur TUI-Gruppe gehört, befindet sich in schwierigem Fahrwasser. Nach diversen Umfirmierungen und Strategiewechseln ist die Zukunft der Fluggesellschaft offen. Seit Gründung der Hapag-Llyod Flug GmbH im Oktober 1972 hat die Fluglinie ihre Home-Base mit Flugzeugwartung am Flughafen in Langenhagen. „Mehr als 1.200 Beschäftigte arbeiten am Hauptstandort“, berichtete Hans-Dieter Rüster den Abgeordneten der SPD, „und die Verunsicherung über die Zukunft der TUIfly wächst.“ So gibt es Gespräche über eine Fusion mit Condor und den Lufthansa-Töchtern Germanwings und Citywings und Marktgerüchte über ein Zusammengehen mit Air-Berlin. „Der Flughafen Hannover-Langenhagen muss auch nach einer Fusionen von TUIfly mit einer anderen Fluggesellschaft Sitz der Airline bleiben“, sagt Marco Brunotte, „hier gilt: Hapag-Lloyd gehört zu Hamburg und TUIfly zu Langenhagen!“ Die Beschäftigten hätten die volle Unterstützung der SPD. Marco Brunotte forderte Christian Wulff auf, sich der Probleme anzunehmen und endlich aktive Wirtschafts- und Strukturpolitik für das Land Niedersachsen zu betreiben. Die Untätigkeit der Landesregierung sei unerträglich.
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