Freitag, 03.02.2012 20:54 Uhr
Stephan Weil gratuliert Torsten Albig http://t.co/BAwdz26l #spd...
Bartling: Profilierungssüchtiger Innenminister darf Bleiberechts-Einigung nicht gefährden
15. November 2006 0 KommentareSPD verlangt persönliches Engagement des Ministerpräsidenten
Die SPD-Fraktion reagiert mit absolutem Unverständnis auf die Haltung von Innenminister Schünemann beim Bleiberechtskompromiss. "Die Sturheit dieses Ministers ist unerträglich", findet der stellvertretende Fraktionschef Heiner Bartling. "Da zeichnet sich endlich eine Einigung in dieser Frage ab, und dann versucht sich Herr Schünemann mit einem derart durchsichtigen Manöver in Szene zu setzen. Jetzt ist Herr Wulff gefordert. Der Ministerpräsident muss seinen Innenminister schleunigst einfangen, bevor dieser wie ein Elefant im Prozellanladen eine historische Chance zunichte macht", so Bartling.
Die angedrohte Blockade-Haltung Schünemanns auf der Innenminister-Konferenz stößt bei der SDP-Fraktion auf scharfe Kritik: "Ich kann Herrn Schünemann nur warnen. Die sich abzeichnende Einigung beim Bleiberecht stößt auf große Zustimmung in allen Teilen der Gesellschaft. Es wäre fatal, wenn diese Pläne wegen der Profilierungssucht eines niedersächsischen Ministers scheitern würden", sagt Bartling.
Äußerungen Schünemanns, das geplante Bleiberecht würde eine Zuwanderung in die Sozialsysteme hervorrufen, bezeichnet Bartling als "billige Polemik. Schließlich sind in der Einigung klare Bedingungen an das Bleiberecht geknüpft." So müssen etwa Betroffene in der Regel ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen. Außerdem werden Aufenthaltsgenehmigungen zunächst befristet ausgesprochen.
"Das geplante Bleiberecht nimmt gut integrierten Flüchtlingen, die lange Jahre hier leben, endlich die Sorge über ihr zukünftiges Schicksal. Ich halte es für völlig unverständlich, dass Schünemann den aus humanitären Gründen überfälligen Kompromiss mit derart vordergründigen Argumenten ablehnt", so Bartling.
Innen- und RechtspolitikMenschenrechte
Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.
Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.




















